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Marco Reus: "Vor dem Tor müssen wir zielstrebiger sein" :: DFB

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Vieles soll, vieles wird besser werden - da sind sich Offensivallrounder Marco Reus von Borussia Dortmund und Torwarttrainer Andreas Köpke einig. Nach dem 2:4 gegen Argentinien erwarten beide vom EM-Qualifikationsstart am Sonntag (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) gegen Schottland im Dortmunder Signal-Iduna-Park einen Sieg, deutliche Leistungssteigerung inklusive. DFB.de mit den Aussagen von der PK.

Marco Reus über...

... seine Gefühlswelt nach der Rückkehr zur Nationalmannschaft: Das Wichtigste ist, dass es mir gut geht. Ich habe mich gefreut, wieder dabei zu sein. Es freut mich, dass wir das erste Qualifikationsspiel in Dortmund spielen können.

... den Gegner: Die Schotten haben zweimal gegen Kroatien gewonnen, sie haben eine sehr starke Truppe, die kämpferisch auf hohem Level spielt und die Räume gut zumachen kann. Spielerisch müssen wir eine Schippe drauflegen im Vergleich zum Spiel gegen Argentinien. Vor dem Tor müssen wir zielstrebiger sein und unsere Chancen besser nutzen.

... Mario Gomez: Mario hatte eine schwere Zeit nach seiner Verletzung und der verpassten WM. Er weiß, was er kann, wir wissen, was er kann - und irgendwann werden die Treffer von selbst kommen.

... den Umbruch in der Nationalmannschaft: Drei Leistungsträger sind nicht mehr dabei, Bastian Schweinsteiger ist verletzt. Aber wir sind immer noch eine super Truppe mit vielen guten jungen Spielern, die nachrücken. Ich habe jetzt viele Länderspiele gemacht, zuletzt auch regelmäßig in der ersten Elf. Ich werde weiter versuchen, mich zu verbessern, dann kommt man automatisch in die Situation, dass man im Team auch Entscheidungen treffen muss und kann. Ich habe das in Dortmund auch schon erlebt und traue mir das auch zu.

... die Chancen Schottlands auf die EM: Schottlands Chance auf Platz zwei besteht auf jeden Fall. Mit Darren Fletcher gibt es einen absoluten Leader, vorne haben sie sehr schnelle und gefährliche Spieler. Man muss gegen sie Geduld haben.

... die Zuschauer in Dortmund: Das ist auf jeden Fall ein Vorteil. Dort herrscht immer eine fantastische Atmosphäre, nicht nur ich, sondern das ganze Team freut sich auf Sonntag.

... seine aktuelle Leistungsfähigkeit: Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, aber jedes Spiel tut mir gut. Das geht anderen sicher auch so.

 

Andreas Köpke über...

... die Erkenntnisse aus dem Argentinien-Spiel: Der Alltag hat uns wieder. Es ist natürlich nicht so gelaufen, wie wir uns das gewünscht haben. Wir sind bitter dafür bestraft worden, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Wir haben sicher auch personelle Probleme, die WM wirkt da noch nach. Die Abstimmung war einfach noch nicht da. Es gab eine kurze Vorbereitung, einige Spieler sind auch angeschlagen, aber das soll keine Entschuldigung sein. Wir haben die Chance, junge Spieler an die Mannschaft heranzuführen, das ist auch unser großes Ziel bis zur EM.

... den Warnschuss: Es hat gezeigt, dass man nicht nachlassen darf und sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Wir haben viele junge Spieler eingebaut. Es war klar zu sehen, dass wir auch Abstimmungsprobleme hatten. Das Spiel kann auch 4:4 ausgehen, wenn wir unsere Chancen besser nutzen.

... mögliche Umstellungen in der Abwehr: Das werden die nächsten zwei Tage zeigen. Jérôme Boateng kann schmerzfrei trainieren und wird wohl ins Team zurückkehren. Wer sonst spielt, wird sich noch zeigen.

... Gegner Schottland: Gegen Schottland haben wir uns immer schwer getan, es ist eine sehr kompakte Mannschaft, die seit sechs Spielen nicht verloren hat. Es kommt eine Aufgabe auf uns zu, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen Geduld haben am Sonntag und uns auf unsere Qualitäten besinnen.

... den schottischen Torwart und die Taktik der Briten: Allan McGregor ist ein erfahrener Torwart, der konstant, aber unspektakulär hält. Dass er in der englischen Liga Stammspieler ist, spricht eigentlich für sich. Wer ansonsten bei den Schotten spielt, ist uns nicht wichtig, ihre Taktik birgt die größte Gefahr. Sie werden uns auskontern wollen, aber dabei nicht nur mit langen Bällen arbeiten. Sie werden versuchen, auch Fußball zu spielen, wenn sie die Möglichkeit haben. Das macht die Sache gefährlich.

[sid/js]

Authors: DFB

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