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"Das wird eine heiße Angelegenheit"

fcn.de: Am Freitag trifft Union Berlin auf den 1. FC Nürnberg. Für Sie persönlich ist es bereits das elfte Duell gegen den Club. Welche Erinnerungen haben Sie an Spiele gegen den 1. FCN?

Benjamin Köhler: Ich habe gegen Nürnberg nicht besonders oft verloren oder gewonnen. Ich denke, die Bilanz ist recht ausgeglichen. Eine bittere Erinnerung habe ich allerdings doch. Ich bin dort in der Saison 2006/07 im Halbfinale mit einem 0:4 sehr schmerzhaft aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Davon abgesehen war der Platz in Nürnberg immer in einem überragenden Zustand – ein echter Teppich. Mal gucken, wie es am Freitag auf unserem Grün ausgeht.

fcn.de: Seit dieser Saison ist Norbert Düwel neuer Union-Coach. Für ihn ist es, wie für Club-Trainer Valerien Ismael, die erste Station als Cheftrainer in der 2. Liga. Wie läuft die Zusammenarbeit bislang?

Benjamin Köhler: Sehr gut! Er versucht viele neue Sachen einzubringen. Auch physisch sehr intensive Aspekte, was für einige sicherlich neu ist. Ich denke, es ist nicht falsch, etwas Neues kennenzulernen und einen frischen Wind rein zu bringen. Bislang läuft es ganz gut, was noch fehlt, ist der erste Sieg.

fcn.de: Kommt Ihnen als erfahrener Spieler in der Konstellation mit einem jungen Trainer eine besondere Rolle zu?

Benjamin Köhler: Nein, das ist nicht nötig. Auch wenn es seine erste Station als Cheftrainer im Profifußball ist, ich sehe da keinen großen Unterschied zu erfahreneren Kollegen. Er macht das alles sehr professionell, redet viel mit uns Spielern und hat eine klare Vorstellung.

fcn.de: Sie sind in Berlin geboren, Ende dieser Saison läuft Ihr Vertrag bei Union aus. Gibt's Überlegungen, nochmal aus Ihrer Heimatstadt wegzugehen oder steht schon fest, dass Sie Ihre Karriere irgendwann in Berlin beenden werden?

Benjamin Köhler: Solange ich gefragt bin und noch spielen kann, hoffe ich, dass ich beim 1. FC Union Berlin weitermachen darf.

fcn.de: Die Alte Försterei gilt als Stadion mit einer speziellen Atmosphäre. Was macht das Stadion so besonders und worauf dürfen sich die Nürnberger einstellen?

Benjamin Köhler: Das Stadion ist sehr eng, immer voll und dadurch sehr laut, das kann schon ziemlich unangenehm werden für den Gegner hier zu spielen.

fcn.de: Was für ein Spiel erwarten Sie am Freitagabend?

Benjamin Köhler: Das erste Spiel hat Nürnberg gewonnen und danach mehrfach verloren, dadurch sind wir punktgleich. Mit den großen Ambitionen im Rücken wollen sie sicher so schnell wie möglich aus ihrer kleinen Krise heraus. Ich denke, das wird eine heiße Angelegenheit. Wir dürfen den Gegner am Freitag nicht aufbauen, sondern werden versuchen ihn hinter uns zu lassen.

 

Authors: 1. FC Nürnberg

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