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DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.

Bilden die Spitze der DFB-Trainer: Joachim Löw und Silvia Neid

Aufbau und Struktur des organisierten Fußballs gleichen einer Pyramide. An deren Spitze steht die Nationalmannschaft. Getragen wird sie von über 6,8 Millionen Mitgliedern, jüngeren und älteren Spielerinnen und Spielern in 25.500 Vereinen, 165.000 Mannschaften und unzähligen ehrenamtlichen Helfern - genau das ist der DFB.

Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, hat der DFB ein umfangreiches Nachschlagewerk geschaffen: Der DFB von A bis Z. Auf rund 250 Seiten ist alles über die zentralen Themen zu lesen: über die Nationalmannschaften, Eliteförderung und Trainerausbildung, aber auch über wichtige soziale und gesellschaftliche Bereiche. Regelmäßig und in alphabetischer Reihenfolge stellt DFB.de ein Thema vor. Heute: die DFB-Trainer und -Trainerinnen.

Leistungen der DFB-Teams Visitenkarte des Verbandes

23 Fußball-Lehrerinnen und -lehrer arbeiten als DFB-Trainer an entscheidender Stelle. Sie sind nicht nur für die Betreuung der 15 Nationalmannschaften, sondern auch für die Trainer-Aus- und -Fortbildung zuständig.

Das, wofür der DFB in erster Linie steht, ist der Sport. Die Leistungen der Nationalmannschaften sind die Visitenkarte des Verbandes. Dass die stimmen, dafür tragen die Trainer die Verantwortung. Deswegen stellt der DFB höchste Ansprüche an seine – im wahrsten Sinne des Wortes – leitenden Mitarbeiter. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass alle DFB-Trainer im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz sind und große Erfahrung als Aktiver oder Trainer gesammelt haben.

Das gilt natürlich zuvorderst für Silvia Neid und Joachim Löw, die dem Trainer-Stab im weiblichen beziehungsweise männlichen Bereich vorstehen. Sie haben Kompetenz-Teams aufgebaut, die gut miteinander verzahnt sind.

Bei der Nationalmannschaft steht Hansi Flick dem Bundestrainer noch bis nach der WM 2014 als erster Ansprechpartner zur Seite. Seit dem Amtsantritt von Joachim Löw 2006 genießt der Assistenztrainer dessen Vertrauen. Der gebürtige Heidelberger hat sich seine sportlichen Meriten in der Bundesliga beim FC Bayern München und beim 1. FC Köln verdient. In seiner aktiven Laufbahn bestritt er 148 Bundesliga-Spiele, gewann viermal die Deutsche Meisterschaft und einmal den DFB-Pokal. Seine Fußball-Lehrer-Lizenz erwarb Hansi Flick 2003 – mit Auszeichnung als Jahrgangsbester. Seine Kompetenz als Trainer bewies er schließlich bei der TSG Hoffenheim und bei Red Bull Salzburg. Nach der WM in Brasilien wird er DFB-Sportdirektor.

Das Trainer-Trio der Nationalmannschaft komplettiert Andreas Köpke. Der Bundestorwarttrainer ist seit 2004 im Amt und zählt zu den engsten Beratern von Joachim Löw. Als Profi absolvierte er 346 Bundesliga- Spiele für Hertha BSC , den 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt. In 59 Länderspielen hütete Andreas Köpke das Tor der DFB-Auswahl. Bei der WM 1990 stand er im Kader, der die Weltmeisterschaft gewann. Beim Gewinn der Europameisterschaft 1996 war er die Nummer eins.

Europameister Hrubesch betreut die U 21

Europameister wurde auch Horst Hrubesch. Zunächst 1980 mit der Nationalmannschaft, als er im Finale von Rom beim 2:1-Sieg gegen Belgien beide Treffer erzielte. Ein Triumph, den er als Trainer 2008 mit der U 19 und 2009 mit der U 21 wiederholte. Seit 1999 arbeitet er beim DFB und ist derzeit wieder für die U 21 zuständig. Zusammen mit Thomas Nörenberg bildet er ein eingespieltes Trainer-Gespann.

Im A-Junioren-Bereich trainieren Marcus Sorg und Guido Streichsbier. Sorg begann seine Trainer-Laufbahn bereits mit 34 Jahren. Unter anderem war er Cheftrainer des SC Freiburg. Seit 2013 arbeitet er für den DFB, Streichsbier ist erst seit dem 1. Juli 2014 für den Verband tätig.

Im B-Junioren-Bereich sind Christian Wück und Meikel Schönweitz zuständig. Während Christian Wück das Amt beim DFB nach 13 Jahren als Profi und acht Jahren als Trainer 2012 übernahm, ist Schönweitz ebenso wie Streichsbier erst seit Juli für die U 16 zuständig.

Den jüngsten männlichen DFB-Jahrgang betreut seit dem 1. Juli 2014 André Schubert. Der 42-Jährige war zuvor Profitrainer beim SC Paderborn und FC St. Pauli.

Die U 20 ist das Betätigungsfeld für Frank Wormuth. Allerdings nicht das alleinige. Hauptsächlich arbeitet er als Leiter der Fußball-Lehrer-Ausbildung in Hennef. In der Trainer-Aus- und -Fortbildung sind zudem Bernd Stöber, Jörg Daniel, Paul Schomann, Ralf Peter und Michael Müller tätig. Jörg Daniel ist zudem Sportlicher Leiter des Talentförderprogramms. Im weiblichen Bereich vereint Tina Theune diese Felder, sie trägt den Titel "DFB-Sportlehrerin mit besonderen Aufgaben".

Neid schreibt Geschichte der Frauen-Nationalmannschaft mit

Bei den Frauen steht Silvia Neid an der Spitze des Trainer-Teams. Und das nicht von ungefähr. Denn sie hat die komplette Geschichte der Frauen-Nationalmannschaft mitgeschrieben. Beim ersten Länderspiel am 10. November 1982 gegen die Schweiz wurde sie eingewechselt – und steuerte gleich zwei Treffer zum 5:1-Sieg bei. Insgesamt bestritt die Mittelfeldspielerin 111 Länderspiele, ehe sie 1996 als DFB-Trainerin angestellt wurde. Zunächst für den weiblichen Jugend-Bereich zuständig und als Assistentin von Tina Theune, ab 2005 schließlich als Bundestrainerin. Dabei blieb Silvia Neid einer Sache immer treu: dem Erfolg. Ihre Titelsammlung ist enorm, als Trainerin gewann sie zum Beispiel die WM 2007 sowie die EM 2009 und 2013.

Als Bundestrainerin steht sie einem gut verzahnten Trainer-Stab im weiblichen Bereich vor. Ihre Assistentin ist Ulrike Ballweg. Die jedoch nicht nur permanent bei der Frauen-Nationalmannschaft dabei, sondern auch für die U 16 und U 23 verantwortlich ist. Wann immer es geht, verstärkt auch Maren Meinert das Trainer-Team bei den Frauen. Der eigentliche Zuständigkeitsbereich der Weltmeisterin von 2003 und 92-maligen Nationalspielerin sind jedoch die U 19- und U 20-Frauen. Der Titelgewinn bei der U 20-WM 2010 in Deutschland war dabei der größte Erfolg der Jahrgangsbesten der Fußball-Lehrer-Ausbildung 2004. Ihr wiederum zur Seite steht Bettina Wiegmann. Schon zu aktiven Zeiten bildeten die beiden auf dem Spielfeld ein kongeniales Duo und genauso harmonieren sie nun als Trainerinnen. Die Ehrenspielführerin, Weltmeisterin von 2003 und 154- malige Nationalspielerin trägt darüber hinaus die Verantwortung für die U 15-Juniorinnen.

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Erfolgreiche DFB-Trainerin: Bernhard

Die B-Juniorinnen in der U 17-Nationalmannschaft werden seit 2011 von Anouschka Bernhard trainiert. Auch sie bringt viel Erfahrung als Spielerin mit, trug 47-mal das Nationalmannschaftstrikot, wurde Europameisterin und Vize-Weltmeisterin 1995. Darüber hinaus arbeitete sie acht Jahre lang als Jugendkoordinatorin von Hertha BSC . Mit der U 17 gewann sie 2012 und 2013 die EM und landete bei der WM auf Platz vier.

Als Torwart-Trainerin im weiblichen Bereich arbeitet Silke Rottenberg. Die zweimalige Weltmeisterin ist für die Torhüterinnen im Nachwuchsbereich zuständig.

Allen gemein ist, dass sie als DFB-Trainer ein Experten-Team um sich aufbauen, das für die Betreuung einer jeden Mannschaft unerlässlich ist. Dabei handelt es sich häufig um externe Fachleute, die auf Honorarbasis angestellt sind. Das können Konditions- oder Fitness-Trainer, Video-Analysten oder Psychologen sein. Zum Team hinter dem Team gehören aber auch die Ärzte, Physiotherapeuten, eventuell ein Koch, ein Pressesprecher bis hin zum Busfahrer. Organisation und Steuerung dieser Crew gehören ebenfalls zu den Aufgabengebieten eines DFB-Trainers.

Authors: DFB

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